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Zwei Visionäre in Sachen Farbe: Le Corbusier, Architekt und Künstler ...

Charles-Édouard Jeanneret-Gris alias Le Corbusier (1887 – 1965) sorgte als Architekt, Stadtplaner, Designer, Künstler und Architekturtheoretiker für Aufsehen und war seiner Zeit in vielerlei Hinsicht voraus.

Le Corbusier begann seine Laufbahn als Graveurlehrling an der Kunstgewerbeschule, entdeckte jedoch bald seine Leidenschaft für Malerei und Architektur. In den 1920er-Jahren zog er als Architekt, Schriftsteller und Maler nach Paris und setzte dort mit seinen Villenbauten Maßstäbe für die Architektur der Moderne. In dieser Zeit wurden neben dem Pseudonym Le Corbusier Hornbrille und Fliege zu seinen Markenzeichen. Aus der Summe seines Schaffens ragen drei Meisterwerke heraus, die Konzept geworden sind:

  • „Fünf Punkte zu einer neuen Architektur“, eine Abhandlung mit Prinzipien für freie Grundriss- und Fassadengestaltung.
  • Der „Modulor“, ein Proportionssystem, das auf dem Goldenen Schnitt aufbaut.
  • Die „Polychromie architecturale“, ein einzigartiges Werkzeug für harmonische Farbauswahl.

Le Corbusiers großartige Entwürfe basieren auf einer „Synthese der Künste“, dem Zusammenspiel von Architektur, Innenarchitektur, Möblierung und Farbgestaltung. Sie sind überzeugend und maßgebend – bis heute.