KEIMFARBEN. Konsequent mineralisch.

... und Adolf Wilhelm Keim, Handwerker und Tüftler

Adolf Wilhelm Keim (1851–1913) war gelernter Töpfer, Chemiestudent an der Augsburger Industrieschule, später Dozent in Augsburg und Neapel und nicht zuletzt ein genialer Tüftler.

Wie vor ihm der große Dichter und begeisterte Naturwissenschaftler J.W. von Goethe beschäftigte sich Keim mit der Chemie mineralischer Pigmente und Bindemittel und der Frage, wie man eine Farbe herstellt, die wie Kalk aussieht und zugleich so unzerstörbar wie Gestein wirkt.

Resultat seiner Forschungsarbeit war die Entwicklung eines Bindemittels aus flüssigem Kaliwasserglas für Putze und Malereien,das sich mit seinem mineralischen Untergrund besonders stabil verband. 1878 erhielt er das kaiserliche Patent auf seine Erfindung der KEIM‘schen Mineralfarben und setzte damit neue Maßstäbe bezüglich Langlebigkeit und Farbtonstabilität, die bis heute unübertroffen sind.